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Boden und Weinstil
   
 
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Wie aber nimmt der Boden auf die Entwicklung der Beeren und ihre Reifung Einfluss? Und wie unterscheiden sich darin die verschiedenen Böden? Wasser-, Luft- und Wärmehaushalt der Böden spielen eine zentrale Rolle: Erwärmt der Boden rasch oder verzögert? Steht viel oder wenig Wasser zur Verfügung? Sind Feuchtigkeit, Nähr- und Mineralstoffe zu den Zeiten ausreichend vorhanden, zu denen sie benötigt werden? Eine langsame Reifung ist beim Riesling Garant für die Bildung eines hohen Zucker- und Stoffgehaltes sowie intensiver Aromen. Die Witterung im Verlauf des Jahres, also die Intensität und Verteilung von Temperatur und Niederschlag, prägt den Charakter eines Jahrgangs.
     Aber: die Standorte variieren hinsichtlich des Mikroklimas sowie der Versorgung mit Wasser und Nährstoffen. Daher entwickeln und reifen die Trauben immer etwas unterschiedlich. Zentrale Bodeneigenschaften wie Körnung und Basenversorgung können nach bestimmten Regeln die Weineigenschaften beeinflussen. Dies gilt für den Extraktgehalt und die Säure des Weines, aber auch für die Bildung der Aromastoffe.
 
Bodenproben nehmen und bewerten
 
BODEN UND KUNST
Bodenbestandteile und Struktur historischer Weinberge bilden die Basis der Bilder aus dem Zyklus „Le goût de la terre“ von Nina Stoelting. Seit vielen Jahren widmet sich die Wiesbadener Künstlerin dem Thema Wein und seiner synästhetischen Umsetzung in der Malerei.
 
   
Nina Stoelting,
STEINBERG

Naturstein, Erde,
Pigment, 2003
   
TERROIR - DIE HERKUNFT SCHMECKEN